Schutz gegen Infektionen im Magen-Darm-Bereich

Schutz gegen Infektionen im Magen-Darm-Bereich

Immunsystem stärken – Magen-Darm schützen

Die Wunderwaffe, die verhindert, dass Magen-Darm-Infekte durch Viren und Bakterien auftreten, gibt es nicht. Allerdings gibt es einige wirksame Schutzmaßnahmen, mit denen einer Erkrankung oder einem drastischen Verlauf solcher Erkrankungen vorgebeugt werden kann.

Grundsätzlich wird eine Magen-Darm-Infektion nur dann kritisch, wenn das Immunsystem nicht ausreichend in seiner Abwehrfunktion zur Verfügung steht. Die beste Maßnahme zur Vorbeugung gegen Magen-Darm-Infekte ist also die allgemeine Stärkung der körpereigenen Abwehr. Ist der Körper ausreichend mit Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen, Fetten, Zucker und wichtigen Enzymen ausgestattet, so kann er Viren erfolgreicher Widerstand leisten. Die Grundlage hierzu ist eine gesunde, abwechslungsreiche und vollwertige Ernährung. Je beweglicher und gut funktionierender der gesamte Magen-Darm-Trakt ist, desto besser ist er gegen Infektionen geschützt.

Magen-Darm aktiv halten und angemessen schützen

Ausreichend Ballaststoffe in der Nahrung sorgen für gesunde Aktivität des Magen-Darm Trakts. Dabei sollte auch ausreichend Bewegung, besonders an frischer Luft, als sehr wichtig erachtet werden. Da der Körper zum Großteil aus Flüssigkeit besteht, sollte auch darauf geachtet werden, immer genug zu trinken. Dabei sollten Tees, Mineralwasser und naturreine Säfte bevorzugt werden. Wer so für ausreichend gesunde Nährstoffe und eine gesunde Funktion des gesamten Magen-Trakts sorgt, tut schon sehr viel für die Vorbeugung gegen Infektionen. Die sind allerdings Maßnahmen, die dafür sorgen, dass der Körper sich ausreichend gegen die Angriffe von Viren und Bakterien wehren kann.

Damit Viren und Bakterien nach Möglichkeit erst gar nicht Zutritt zum Magen-Darm Trakt bekommen, dafür kann eine ausreichende Hygiene die beste Vorbeugung sein. Hygiene sollte allerdings auf der Basis von Sauberkeit beim Umgang mit Lebensmitteln, mehrmaligem Händewaschen und ausreichender Vorsicht bei öffentlichen Sanitäranlagen walten. Sie muss nicht mit zig Desinfektionsmitteln angewandt werden. Im Gegenteil, hochgradige dauernde Desinfektion und geradezu Sterilität, wo kein Umgang mit Kranken oder immungeschwächten Menschen vorliegt, kann sogar zur Vernichtung der guten und wichtigen Bakterien führen und außerdem die Widerstandskraft schwächen. Gerade der Magen-Darm Trakt ist auf eine riesige Anzahl von „guten“ Bakterien für seine Funktionen angewiesen. Wird Magen-Darm vor allem und jedem geschützt, reagiert er auch umso empfindlicher, wenn der kleinste Feind sich Zutritt zum Körper verschafft. Es sollte also weder zu wenig noch zu viel des Guten in dieser Hinsicht getan werden.

 

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Magen-Darm-Infektionen und chronischer Krankheitsverlauf

Magen-Darm-Infektionen und chronischer Krankheitsverlauf

Der Magen-Darm-Infekt ist nicht zu unterschätzen

Viren, Bakterien und Parasiten, die gewöhnlich nur den Magen-Darm-Trakt befallen, verschwinden in der Regel nach etlichen Tagen wieder aus dem Körper. Wie schnell sich ein Mensch von einer Viruserkrankung oder bakteriellen Magen-Darm -Infektion erholt, hängt davon ab, wie intakt das gesamte Immunsystem ist, ob Grunderkrankungen vorliegen, die den Körper schwächen, außerdem vom Alter und der Lebensweise.

Magen-Darm-Infekt

Dass ein Magen-Darm-Infekt von einer akuten zu einer chronischen Erkrankung wechselt, ist nicht die Regel. Bestimmte Viren und Bakterien können sich allerdings sehr dauerhaft festsetzen. Hierzu gehört zum Beispiel das Bakterium Helicobacter pylori, das zu 75 Prozent Verursacher von langwierigen Magenerkrankungen und Geschwüren des Magens und Zwölffingerdarms ist. Toxaprevent ist in diesem Fall sehr zu empfehlen. Und hilft in der Regel sehr schnell.

Zu chronischen Krankheitsverläufen kann es kommen, wenn sich Viren und Bakterien, die den Magen-Darm Trakt befallen haben auf die Leber und andere Organe übergreifen. Auch die wirklich bedrohlichen Erkrankungen im Magen-Darm Bereich, wie Cholera und andere sind akute und keine chronischen Krankheiten. Da dann eine ausreichende körperliche Entgiftung nicht mehr gewährleistet ist, sinken die Abwehrfähigkeiten des Immunsystems, und es kann zu chronischen Krankheitsverläufen kommen. Daher ist es wichtig, dass Magen-Darm Beschwerden, die länger als 36 Stunden beim gesunden Erwachsenen bestehen, Blutbeimischungen beim Erbrechen und beim Durchfall ärztlich behandelt werden.

Chronisch kann der Verlauf einer Viruserkrankung des Magen-Darm Traktes werden, wenn ein geschädigtes Immunsystem der Ausbreitung der Infektion keine Grenzen setzen kann. Dann kann es als Folge der Magen-Darm Infektion zu Schädigungen der Schleimhäute, der Zusammensetzung und Ausschüttung der Magensäure kommen, es können dauerhafte Durchfälle und eine allgemeine Schwächung der Verdauungsfunktionen auftreten. Im Allgemeinen sind jedoch gerade die Infektionen im Magen-Darm Bereich gut behandelbar, sowohl mit den Mitteln der Schulmedizin, wie auch der Naturmedizin und mit Hausmitteln. Wenn Erscheinungen wie Brechdurchfälle chronisch werden, liegt meist eine andere Erkrankung vor. Hier können Lebererkrankungen und Infektionen der Leber ursächlich sein, allgemeine Stoffwechselstörungen und eine immunschwächende Erkrankung anderer Art. Von Natur her ist eigentlich gerade der Magen-Darm Bereich sehr gut befähigt, sich gegen Infektionen zur Wehr zu setzen, da er über Ausleitungsmöglichkeiten, wie eben Erbrechen und Durchfall verfügt.

 

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Was darf man bei einem Magen-Darm-Infekt zu sich nehmen und auf was sollte man achten?

Was darf man bei einem Magen-Darm-Infekt zu sich nehmen und auf was sollte man achten?

Ein Magen-Darm Infekt kann ganz plötzlich kommen

Magen-Darm-Infekte fallen die Betroffenen meist regelrecht an. Eben haben sie sich noch sehr wohl gefühlt, und von einer Stunde auf die nächste fühlen sie sich krank und elend. Dazu trägt bei, dass die meisten Magen-Darm Probleme mit sehr heftigen und akuten Symptomen einhergehen. Der Magen-Darm-Trakt wehrt sich gegen die Bakterien und Viren mit Erbrechen und Durchfällen. Diese werden von meist heftigen Bauch- und Magenkrämpfen, von Übelkeit und allgemeiner Schwäche, teils noch von Fieber oder Schüttelfrost begleitet.

Bei akutem Magen-Darm Infekt viel trinken

Ist der Magen-Darm-Infekt gerade akut eingetreten, ist Essen das Letzte, woran die Betroffenen denken mögen. Es ist nicht von Schaden, dann ein kurzes Heilfasten einzulegen. Wichtig ist vor allem, dass ausreichend viel getrunken wird, damit der Körper nicht noch zusätzlich durch den hohen Flüssigkeitsverlust geschwächt wird. Am zweiten oder dritten Tag werden sich die Betroffenen meist schon ein klein wenig besser fühlen. Dann stellt sich die Frage, was darf man dem gequälten Magen-Darm System als verträgliche Nahrung anbieten.

Besser stellt sich die Frage umgekehrt. Auf was sollte beim Magen-Darm Infekt verzichtet werden. Alles, was Reizstoffe und Säuren enthält sollte beim Magen-Darm Infekt vermieden werden. Es sollten also weder säuerliche Obstsäfte, noch Kaffee, Alkohol oder gezuckerte Getränke getrunken werden. Besser bekömmlich sind Tees, zum Beispiel Kamille, Fenchel, Anis, Pfefferminz oder Kümmel. Auch die Speisen sollten leicht und bekömmlich sein. Ausnahmsweise dürfen und sollen beim Magen-Darm Infekt die Ballaststoffe vergessen werden.

Auf alle blähenden Gemüse sollte verzichtet werden. Dagegen sind zu Beginn Zwieback, Kartoffelbrei, geriebene Äpfel und Möhren, auch gekochte Möhren, und Haferflockenbrei bekömmlich. Auf Milchprodukte sollte lieber noch verzichtet werden. Diese können im Laufe der nächsten Tage während der Genesung wieder hinzukommen, wenn sich der Magen-Darm einigermaßen erholt hat. Da der Flüssigkeitsverlust durch Erbrechen und Durchfall auch mit Salzverlusten einhergeht, kann Nahrungsmitteln und Getränken immer etwas Salz beigegeben werden. Auf Fett sollte am Anfang ganz verzichtet. Auch in der ersten Zeit nach dem Magen-Darm Infekt sollte der Verdauungstrakt noch nicht mit Fett belastet werden. Auf diese Weise sollte sich der Magen-Darm Bereich innerhalb einiger Tage gut erholen.
 

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Hausmittel bei Magen-Darm-Infektionen

Hausmittel bei Magen-Darm-Infektionen

Magen-Darm-Infekte dauern meistens nicht so lange an

Da der Magen-Darm-Trakt ein weit verzweigtes organisches und nervliches System ist, macht sich jede Infektion und Erkrankung hier besonders unangenehm bemerkbar. Infektionen im Magen-Darm Bereich gehen gewöhnlich mit Begleiterscheinungen, wie Erbrechen, Durchfällen, krampfartigen Schmerzen und allgemeiner körperlicher Schwäche einher. Zum Glück sind die meisten Magen-Darm Infektionen, trotz ihrer schlimmen Begleiterscheinungen, weder sehr bedrohlich noch dauern sie lange an. Wenn sie länger als wenige Tage dauern, sollte ohnehin ein Arzt aufgesucht werden. Sonst helfen auch bewährte Hausmittel. Auch, wenn eine Magen-Darm Grippe diagnostiziert wurde, können die Hausmittel die Heilung unterstützen. Im Falle, dass die Infektion durch Viren ausgelöst wurde, sind ohnehin nur Medikamente gegen die Symptome möglich.

Vermeiden Sie bei einer Infektion alles, was den Magen-Darm-Trakt reizen könnte

Zuerst gilt bei einer Magen-Darm-Infektion, dass alles vermieden sollte, was den Magen-Darm-Trakt zusätzlich reizen kann. Es sollte weitgehend auf Zucker, Kaffee, Fett, Alkohol und säurehaltige Lebensmittel verzichtet werden. Stattdessen ist eine schonende Diät angesagt. Gegen den Durchfall bewähren sich geraspelte Möhren, geriebene Äpfel und Bananen, auch Kartoffelbrei und Haferflockenbrei sind zuträglich.

Da eine Magen-Darm-Infektion in der Regel von Erbrechen und Durchfall begleitet wird, sollte die verlorene Flüssigkeit unbedingt ersetzt werden. Drei bis vier Liter bei akutem Erbrechen und Durchfall sind sinnvoll. Als Getränke eignen sich bei der Magen-Darm-Infektion vor allem Kräutertee, dabei sind besonders Kamillentee, Fencheltee und Pfefferminztee hilfreich. Beruhigen auf den gereizten Magen-Darm wirken ebenfalls Anis und Kümmel. Stilles Wasser sollte ebenfalls ausreichend viel getrunken werden. Mit dem Flüssigkeitsverlust geht auch ein Verlust von wichtigen Salzen einher. Hier eignen sich schwarzer Tee mit etwas Salz oder Salzstangen. Die Prise Salz kann auch dem Mineralwasser zugegeben werden. Was sich immer gut bewährt sind Wärmflaschen oder Wärmewickel auf Bauch und Magen. Diese sollten nicht zu heiß sein. Körperliche Anstrengungen sollten vermieden werden, solange die Magen-Darm Erkrankung akut und nicht chronisch ist.

Symptome ernst nehmen – Arztbesuch nicht scheuen

Symptome für eine Magen-Darm-Infektionen bei Säuglingen, Kleinkindern, akut und chronisch Kranken, sowie geschwächten alten Menschen sollten immer sehr ernst genommen werden. Hier reichen die Widerstandskräfte oft nicht, mit dem Flüssigkeitsverlust und anderen Krankheitserscheinungen fertig zu werden. Säuglinge sollten immer dem Arzt vorgestellt werden. Wenn bei Kleinkindern die Magen-Darm-Symptome mit Hausmitteln am zweiten Tag nicht abklingen, ist ärztlicher Rat ebenfalls nötig.

 

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Medizinische Indikation und Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen

Medizinische Indikation und Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen

Bei länger andauernden Magen-Darm-Beschwerden unbedingt zum Arzt

Oft ist eine Magen-Darm-Erkrankung nur von leichter Art. Sie wird von nur kurzzeitigen Bauchschmerzen, eventuell verbunden mit leichtem Durchfall begleitet. Dann helfen Hausmittel und Schonkost, um dem Magen-Darm Trakt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Bei Beschwerden, die länger als wenige Tage andauern, sollte jedoch der Arzt aufgesucht werden. Das gilt bei Magen-Darm Beschwerden jeder Art, ob nun wiederholtes Erbrechen, dauerhafte Schmerzen und Krämpfe, ständiges Sodbrennen, länger dauernde Übelkeit, Durchfälle oder eine anhaltende Verstopfung, der mit einfachen Hausmitteln und gesunder Ernährung nicht beizukommen ist. Erbrechen und Durchfälle mit Blutbeimischungen bedingen immer den Gang zum Arzt. Oft können auch Magen-Darm Beschwerden Anzeichen für eine andere Erkrankung sein. Da der gesamte Verdauungstrakt des Menschen ein hoch empfindsames und komplexes System ist, das auch mit allen anderen Organen eng verknüpft ist, äußern sich hier oft Anzeichen für organische und psychische Erkrankungen, die behandelt werden müssen.

Gründliche Diagnose bei Magen-Darm Problemen

An vorderster Stelle wird also eine gründliche Diagnostik der Magen-Darm-Beschwerden stehen. Mittel der medizinischen Diagnostik sind die Magenspiegelung, die Röntgenuntersuchung, die Darmspiegelung, die Laboruntersuchung der Stuhlbefunde und Urinproben, ein Blutuntersuchung, die Computerdiagnostik und Magnetfelddiagnostik. Sehr häufig haben sich Magengeschwüre oder Geschwüre im Zwölffingerdarm entwickelt oder Zysten in anderen Darmbereichen. Gutartige Magen-Darm Geschwüre haben oft ihre Ursachen bei bakteriellen Infektionen und sind mit entsprechenden Antibiotika gut zu bekämpfen. Das gleiche gilt für eine bakterielle Magen-Darm Grippe. Auch kleine Zysten im Mastdarm und Enddarm können vielfach erfolgreich medikamentös behandelt werden. Bei großen Geschwüren muss auch teilweise, wenn sie gutartig sind, operiert werden. Da der gesamte Magen-Darm Bereich so sensibel auf alle organischen und nervlichen Vorgänge im Körper reagiert, führen auch psychische Störungen häufig zu heftigen Magen-Darm Beschwerden. Ebenso können Erkrankungen der Galle und der Leber ursächlich sein. In solchen Fällen wird medizinisch erst einmal das Grundleiden behandeln. Für die Magen-Darm Symptome können meist noch Mittel zur Beruhigung des Verdauungssystem verordnet werden. Die schwerwiegendste Magen-Darm Erkrankung ist der Magen- oder Darmkrebs. Hier ist die regelmäßige Vorsorge durch die Darmspiegelung ab dem 55. Lebensjahr die beste Vorbeugung. Bei sehr früher Erkennung ist die Krankheit vielfach erfolgreich zu behandeln. Bei bestimmten Vorerkrankungen oder genetischen Gegebenheiten wird die Vorsorge auch in früheren Lebensjahren durchgeführt.

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Ursachen und Infektionsmöglichkeiten bei Magen-Darm-Beschwerden

Ursachen und Infektionsmöglichkeiten bei Magen-Darm-Beschwerden

Es ist nicht immer gleich die Magen-Darm-Grippe

Eine der häufigsten Ursachen für Magen-Darm-Erkrankungen sind Infektionen. Es muss dabei nicht gleich immer eine Magen-Darm-Grippe sein. Jeder kennt das Problem, dass zum Beispiel beim Auslandsurlaub Magenbeschwerden oder kurzzeitig Durchfall und Übelkeit auftreten können. Manchmal ist die ungewohnte Kost oder der Klimawechsel ursächlich. Doch häufig stecken hinter solchen Magen-Darm-Beschwerden Infektionen, die vom Wasser, von rohen Früchten vom Markt oder allgemein von schlechteren hygienischen Bedingungen, herrühren, als man es hierzulande gewohnt ist.

Magen-Darm Probleme nicht nur im Ausland

Um eine Magen-Darm-Infektion zu bekommen, muss jedoch nicht unbedingt erst eine Reise ins exotische Ausland unternommen werden. Vielfach sind es kleine hygienische Mängel und Unachtsamkeiten im Alltag, die zu einer solchen Infektion führen. Keime haften gern an den Gegenständen in öffentlichen Toiletten, auch am ungewaschenen Obst und Gemüse.

Eine häufige Ursache für infektiöse Magen-Darm-Erkrankungen sind Salmonellen, die sich in verschiedensten Lebensmitteln ausbreiten können. Hier liegen oft die Ursachen am mangelhaften Erhitzen von Fleischspeisen und von überlagerten Eiern. Eine sorgfältige Küchenhygiene, der gesonderte und besonders hygienische Umgang mit Fleischprodukten bei der Essensvorbereitung verhüten vielfach schon solche Infektionen.

Zur Vermeidung von Magen-Darm-Infektionen auf Hygiene achten

Obwohl es eine Selbstverständlichkeit sein sollte, muss auch das regelmäßige Waschen der Hände zur Verhütung von Magen-Darm-Infektionen genannt werden. Bakterien und Viren, die dem Magen-Darm-Trakt gefährlich werden, sind gewöhnlich nicht durch Tröpfcheninfektion, also Übertragung durch Atem, Husten, Niesen, die Luft, zu übertragen. Sie entstehen bei so genannten Schmierinfektionen, die vor allem den Weg über die Hände nehmen.

Eine weitere Quelle für Magen-Darm Infektionen kann verunreinigtes Wasser in Schwimmgewässern sein. Duschen und Wechsel der Badebekleidung sind schon eine Vorbeugung, die nützlich sein kann.

Magen und Darm können sich gegen einen Großteil von Bakterien, die dort nichts zu suchen haben, sehr erfolgreich wehren. Aber nicht gegen alle Schadstoffe sind die Abwehrkräfte erfolgreich. Dabei muss auch beachtet werden, dass Menschen mit geschwächtem Immunsystem, sei es durch eine vorherige Krankheit oder allgemeine Schwäche und ungesunde Lebensweise, besonders empfänglich für Infekte des Magen-Darm Trakts sind. Ebenso sind besonders Säuglinge und Kleinkinder, alte Menschen und chronisch Kranke für solche Infekte anfällig. Hier sollten die Hygienemaßnahmen noch intensiver beachtet werden. Insgesamt hilft gegen Magen-Darm Infekte alles, was das Immunsystem stärkt, von gesunder Ernährung bis Hygiene.

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Die häufigste Erkrankung – die Magen-Darm-Grippe

Die häufigste Erkrankung – die Magen-Darm-Grippe

Eine der häufigsten Magen-Darm-Erkrankungen, von der man mittlerweile sogar von einer Volkskrankheit sprechen kann, ist die Magen-Darm-Grippe. Die Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) ist eine meldepflichtige Infektionskrankheit. Die Gefahren der Erkrankung liegen in ihrer sehr schnellen Ausbreitung, da es hierfür verschiedene Ansteckungswege gibt, sowie darin, dass ihre Verursacher sehr vielfältig sind.

Die Magen-Darm-Grippe kann von Einzellern wie Amöben und Lamblien, Bakterien wie Salmonellen, Shigellen, Yersinien und vielen anderen, aber auch von weit schwerer greifbaren Viren, vor allem dem Noro Virus, ausgelöst werden. Gerade das Noro Virus hat sich in letzten Jahren rasant ausgebreitet und befällt alljährlich, besonders in der kalten Jahreszeit, immer mehr Menschen. Da es sich um Viren handelt, versagen hier Antibiotika, die bei den bakteriellen Magen-Darm Grippe-Fällen hilfreich sein können.

Symptome der Magen-Darm-Grippe

Die deutlichsten Symptome der Magen-Darm-Grippe sind Magen- und Bauchkrämpfe, anhaltende Schmerzen im Bauch, plötzlich auftretendes und anhaltendes Erbrechen und Durchfall. Typisch für die Magen-Darm-Grippe ist ihr plötzliches, akutes, heftiges Auftreten. Die Erkrankung befällt den Menschen faktisch aus „heiterem Himmel“ mit körperlicher Schwäche, teilweise mit Hitze- und Kältewallungen, Schwindel, Übelkeit und heftigen Schmerzen im Magen-Darm-Bereich. Die Symptome ähneln dabei den Anzeichen einer Vergiftung, zum Beispiel einer Lebensmittelvergiftung. Wirklich ist die Reaktion im Körper auch die gleiche. Der empfindliche Verdauungsapparat setzt sich den Giften, die Bakterien und Viren verbreiten, und dem Vorkommen von unnatürlichen Bewohnern in den Schleimhäuten, zur Wehr. Durch Erbrechen und Durchfälle versuchen Magen und Darm die Angreifer loszuwerden.

Ärztliche Untersuchung bei Magen-Darm-Grippe

Es sollte eine ärztliche Untersuchung mit Laborbefund folgen, auf welche Verursacher die Erkrankung zurückzuführen ist. Wie gesagt, bei Bakterien sind Antibiotika die Medizin. Handelt es sich um Viren, wie das aggressive Noro Virus, sind diese Mittel nicht hilfreich. Es gibt Medikamente, die zur Entkrampfung beitragen, ebenfalls Erbrechen und Durchfall stoppen können. Auch beruhigende Tees, stilles Mineralwasser, das keinesfalls aus dem Kühlschrank kommen sollte, sind hilfreich. Ruhe und eine Wärmflasche tun das ihre. Vor allem sollte auf viel Flüssigkeit bei einer Magen-Darm Grippe geachtet werden. In den meisten Fällen ist die Magen-Darm Grippe von erheblich kürzerer Dauer als beispielsweise eine Influenza. Gefährlich ist die Erkrankung allerdings für Kleinkinder, Menschen mit chronischen, schweren Vorerkrankungen und alte Menschen.

 

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Erkrankungen des Magen-Darm-Bereichs

Erkrankungen des Magen-Darm-Bereichs

Leiden im Magen-Darm Trakt spiegeln sich im ganzen Körper wieder.

Erkrankungen des Magen-Darm-Bereichs führen stets zu gesamtkörperlichem Unwohlsein. Da der Verdauungsapparat Magen-Darm so umfassende Aufgaben für die Versorgung des gesamten Organismus zu leisten hat, werden Erkrankungen auch vom ganzen Organismus beantwortet. Viele Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich sind sozusagen hausgemacht, das heißt, der Mensch hat sie selbst mit der eigenen Lebensweise verursacht.

Magen reagiert auf Stresssituationen

Sehr häufig ist der so genannte nervöse Magen zu treffen. In dem Fall reagiert der Magen mit seinen vielen feinen empfindlichen Nerven und Funktionen auf Stresssituationen, auf mangelhaften Schlaf, unregelmäßiges Essen und andere Faktoren besonders sensibel. Zumeist stellen sich dann Magenschmerzen, leichte Krämpfe, Unverträglichkeit bestimmter Speisen ein, bis hin zu häufigem Erbrechen und schließlich auch Geschwüren im Magen-Darm Trakt. Nicht jeder Stress lässt sich vermeiden, doch mit regelmäßigen, in Ruhe genossenen, gesunden Mahlzeiten und einem gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus ist dem Magen-Darm Trakt bei solchen Symptomen oft mehr gedient als mit täglichen Pillen aus Drogerie oder Apotheke. Eine ebenso häufige Erkrankung von Magen-Darm ist Durchfall oder Verstopfung. Bei kurzzeitigem Auftreten kann hier noch nicht von einer Krankheit gesprochen werden. Tees, Wärme und leichte Kost schaffen meist Abhilfe. Bei dauerhaften Beschwerden, sollte jedoch ein Arzt hinzugezogen werden.

Bösartigen Erkrankungen im Magen-Darm Trakt, früh auf die Spur kommen.

Gerade bei ständigen Durchfällen wird dem Körper zu viel Flüssigkeit entzogen. Zu den schwereren Erkrankungen von Magen-Darm gehören wiederkehrende Geschwüre, Zysten, der so genannte Reizdarm und schließlich Magen-Darm Krebs. Gerade, weil es sich um einen hoch empfindsamen körperlichen Apparat handelt, ist es wichtig durch regelmäßige Vorsorge besonders den bösartigen Erkrankungen schon früh auf die Spur zu kommen. Vielfach werden Magen-Darm Beschwerden auch durch die Einnahme von bestimmten Medikamenten befördert und hervorgerufen. Hier kann eine Umstellung auf andere Medikamente sinnvoll sein. Oft liegt es aber auch daran, dass Vorgaben für die Einnahme, wie die Vermeidung von gleichzeitigem Milchtrinken, einer Einnahme vor oder nach dem Essen und zu bestimmten Tageszeiten, nicht ausreichend beachtet wurden.

Leichtes Unwohlsein im Magen-Darm-Bereich, kurzzeitiger Durchfall oder kurzzeitige Verstopfung können oft mit Hausmitteln gut kuriert werden. Kräutertee oder spezielle Magen-Darm Tees, Wärmepackung auf Magen-Darm und kurzzeitige Diät bringen den Körper schnell wieder ins Gleichgewicht. In all solchen Fällen empfiehlt sich viel ungezuckerte und ungesäuerte Flüssigkeiten zu trinken, wie Mineralwasser und Tees.

 

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Auswirkung der Ernährung auf den Magen-Darm-Trakt

Ernährung und Magen-Darm

Die positive Auswirkung gesunder Ernährung auf den Magen-Darm-Trakt.

Magen-Darm-Trakt leistet Schwerstarbeit.

Bei und nach jeder Mahlzeit, die wir zu uns nehmen, hat der Magen-Darm-Trakt eine hoch komplizierte Schwerarbeit zu leisten. Das, was der Magen-Darm-Trakt für die Versorgung unseres Körpers mit Nährstoffen leistet, kommt dem Arbeitsablauf eines Hochleistungslabors gleich. Magen-Darm sorgen dafür, dass jede einzelne kleine Zelle im gesamten Organismus nicht nur irgendwelche Nährstoffe, sondern die genau richtigen erhält. Und die stellen Magen-Darm auch noch in der richtigen Form für die Verwertung zur Verfügung. Es handelt sich bei unserem Verdauungssystem also um lebenswichtige Prozesse. Doch diese können nur in Gang bleiben, wenn Magen-Darm auch die richtige, gesunde Ernährung angeboten wird. Aus mangelhafter Kost, aus einseitigem Fast Food und nährstoffarmen Produkten kann auch der leistungsfähigste Verdauungsmechanismus nichts herausholen. Damit Gesundheit und Vitalität erhalten bleiben oder auch wieder hergestellt werden, ist also die richtige Ernährung wichtig. Außerdem sollte die Ernährung darauf abgestimmt werden, dass auch Magen-Darm ihre Funktionen gut erfüllen können und nicht erkranken.

Lieber eine ausgewogene Ernährung als eine Diät.

Gerade bei Diäten wird oft der Fehler begangen, dass man dem körperlichen Wohlbefinden Gutes tun will, und dabei dem Körper und dem Magen-Darm wichtige Stoffe vorenthält. Besser ist die Umstellung auf eine ausgewogene Ernährung, die ausreichend Mineralstoffe, Vitamine, aber auch im richtigen Maß Kohlenhydrate, Fette, Zucker und Ballaststoffe enthält. Eine solche Ernährung, wenn gleichzeitig noch für ausreichend Bewegung gesorgt wird, führt auf Dauer dazu, dass Magen-Darm auf gesunde Weise aktiviert werden. Wer zum Beispiel abnehmen will, muss bei einer solchen Umstellung zwar ein wenig länger warten bis Pfunde purzeln als bei der Blitzdiät, dafür ist der Erfolg von Dauer. Auch bleibt dann der Jojo-Effekt aus, denn Magen-Darm, der gesamte Körper haben ständig die richtigen Nährstoffe zur Verfügung.

Umstellung auf ausgewogene Ernährung.

Eine solche Umstellung auf eine gesunde und abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung kann durchaus mit einer kurzen Fastenkur eingeleitet werden, wenn keine Grunderkrankungen dem entgegenstehen und genug getrunken wird. Dabei können Magen-Darm entschlacken und sich regenerieren. Die Umstellung von Appetit und Essverlangen auf eine andere Art der Ernährung fällt danach leichter. Damit der Magen-Darm Trakt seiner Aufgabe in gesunder Weise ausreichend nachkommen kann, sind auch Ballaststoffe im Essen sehr wichtig. Solche finden sich im frischen Obst und Gemüse, in Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten ausreichend.

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Magen-Darm

Magen-Darm

Aufgaben und Funktionen von Magen-Darm

Auch die beste und gesündeste Ernährung könnte den Organismus nicht gesund und am Leben erhalten, wenn der Verdauungsmechanismus von Magen-Darm nicht dafür sorgen würde, dass alle Nährstoffe ihren Bestimmungsort erreichen. Um sich die Leistung von Magen und Darm vor Augen zu führen, muss man sich nur einmal vorstellen, dass ein ganzes Labor nötig wäre, um unsere Nahrung in alle einzelnen Bestandteile zu zerlegen.

Speisezerkleinerung im Magen-Darm

Damit das Stück Fleisch, die Scheibe Brot oder das Salatblatt für die kleinen Körperzellen, das Blut und das Knochengewebe, das Gewebe der inneren Organe und des Gehirns verwertet werden kann, müssen sie im Magen-Darm in ihre Bestandteile zerlegt werden. Nach dem Zerkauen oder Schlucken gelangt über die Speiseröhre die Nahrung zum Magen-Darm. Im oberen Teil des Magens wird die Nahrung gesammelt, im unteren schließlich noch weiter zerkleinert, durchmischt und zersetzt. Magensaft wird hinzugegeben, der mithilfe von Salzsäure und Enzymen dafür sorgt, dass Bestandteile aufgespalten werden können.

Im Dünndarm finden dann schließlich weitere lebenswichtige Verdauungsprozesse statt. Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine und Mineralstoffe werden in winzige Bestandteile und kleinste Partikel zerlegt, die vom Blutkreislauf über die die Darmschleimhaus aufgenommen werden. Auf diesem Weg können dann die einzelnen Bausteine der Nahrung dorthin gelangen, wo der Körper sie braucht.

Im Dickdarm schließlich wird der Rest, der Teil der Nahrung, der nicht zur Lebenserhaltung des Körpers gebraucht wird, zwischengelagert. In diesem Bereich Magen-Darm wird nicht mehr verdaut. Lediglich Flüssigkeit wird den Überbleibseln der Nahrung noch entzogen. Der Rest wird mit dem Stuhl ausgeschieden.

Ballaststoffe sind für Magen-Darm wichtig

Damit dieser ganze komplizierte Mechanismus der Verdauung im Magen-Darm richtig funktionieren kann, ist es wichtig, dass die Ernährung es dem Magen-Darm ermöglicht, auch wichtige Nährstoffe zur Weiterleitung zu erhalten. Nicht nur dass. Damit die Verdauungsorgane, wie Magen-Darm auch in Bewegung bleiben und aktiv sein können, sind Ballaststoffe wichtig. Auch ihnen werden bei der Verdauung die Nährstoffe entzogen. Gleichzeitig dienen sie dem besseren Transport des Nahrungsbreis im Magen-Darm und der gesunden Aktivität des Dickdarms. Ebenso wichtig ist, dass über den Tag verteilt mit der Nahrung auch ausreichend Flüssigkeit aufgenommen wird. Die Flüssigkeiten sind ebenfalls für Verdauung, die Gesundheit von Magen-Darm, aber auch für die Versorgung mit Flüssigkeit für die Blut- und Gewebezellen wichtig.

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